Defence Tech Founders Hessen Ein Programm von Accelerator Frankfurt

Niemand will der erste Kunde sein.

Ohne Erstreferenz kein Pilot. Ohne Pilot kein zweiter Kunde. Ohne Kunden keine Finanzierung. An diesem Punkt bleiben die meisten Start-ups im Verteidigungsmarkt stehen.

Defence Tech Founders Hessen ist ein Pilotprogramm für sicherheits- und verteidigungsrelevante Start-ups aus Hessen. Acht Teams, vier Sprints, ein Ziel: Marktzugang.

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Bewerbung bis 20. November 2026

Kein Pilot Kein Nachweis Keine Finanzierung Erstreferenz
Hier setzt das Programm an.
Plätze
8
Auftakt
24.11.2026Frankfurt
Demo Day
02.02.2027Investoren und Industrie
Format
HybridPräsenztermine in Frankfurt

Was das Programm leistet

Marktzugang, nicht Gründungsschulung.

Start-ups in diesem Markt scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern am Zugang: an unklarer exportkontrollrechtlicher Einordnung, an unbekannten Beschaffungswegen und an fehlenden Kontakten zu den Stellen, die einen Pilot beauftragen können. Das Programm arbeitet an genau diesen Punkten, mit jedem Team einzeln.

Erstkunde und Pilot
Wir bringen jedes Team mit möglichen Pilotpartnern zusammen: Bedarfsträger, Industriepartner, mittelständische Unternehmen. Ziel sind konkrete Gespräche über einen ersten Einsatz unter realen Bedingungen.
Beschaffungswege
Wie Bund und NATO beschaffen, wer entscheidet, welche Vergabelogik gilt und wo ein junges Unternehmen ansetzen kann.
Exportkontrolle
Die eigene Technologie früh einordnen: Güterlisten, AWV, EU-Dual-Use-Verordnung, sicherheitsrelevante Anforderungen. Fachworkshops mit externen Spezialistinnen und Spezialisten.
Investoren
Pitch, Data Room und Investorenansprache für ein Marktsegment mit langen Zyklen. Abschluss beim Demo Day vor Investoren und Industrie.
Mentoring
1:1-Mentoring aus dem Netzwerk von Accelerator Frankfurt: Investoren, Gründerinnen und Gründer, Expertinnen und Experten aus Verteidigung, Beschaffung und Industrie.

Für wen

Gegründet, in Hessen, mit Produkt.

  • Gegründetes Start-up mit Sitz in Hessen
  • Team und mindestens ein Prototyp oder MVP
  • Technologie, die im Sicherheits- oder Verteidigungsbereich einsetzbar ist. Eine zivile Zweitanwendung (Dual-Use) ist erwünscht, aber keine Voraussetzung.
  • Vor dem Markteintritt im Verteidigungsmarkt. Erste zivile Umsätze oder Piloten sind kein Ausschlussgrund.

Technologiefelder, nicht abschließend

  • Sensorik
  • Kommunikation
  • KI und Datenanalyse
  • Cybersecurity
  • Unbemannte Systeme
  • Materialien
  • Energie
  • Logistik
  • Medizintechnik und Notfallversorgung

Relevanz ergibt sich aus der Anwendung, nicht aus der Herkunft der Technologie. Unternehmen, die im Verteidigungsmarkt bereits etabliert sind, gehören nicht zur Zielgruppe. Mittelständische Unternehmen nehmen als Partner teil, nicht als Teilnehmer.

Ablauf

Vier Sprints zu je zwei Wochen, dazwischen Weihnachtspause.

BewerbungOnline-Formular auf dieser Seite. Auswahlgespräche führen wir nach Eingang der Bewerbung.
Auftakt mit dem MentorennetzwerkGeschlossene Veranstaltung in Frankfurt. Die Teams lernen Mentorinnen, Mentoren und Partner kennen.
Sprint 1: Marktpositionierung und ValidierungAnwendungsfall, Bedarfsträger, TRL-Einordnung, militärische und zivile Marktseite.
Sprint 2: Regulatorik und ExportkontrolleGüterlisteneinordnung, AWV und EU-Dual-Use-Verordnung, IP-Strategie, sicherheitsrelevante Anforderungen.
Pause
Sprint 3: Beschaffungszugang und PilotierungBeschaffungswege von Bund und NATO, Vergabelogik, Anbahnung von Pilotprojekten mit Industriepartnern.
Sprint 4: Investment ReadinessPitch Deck, Data Room, Investorenansprache, Vorbereitung Demo Day.
Demo DayÖffentlich. Die Teams präsentieren vor Investoren und Industriepartnern.

Hybrides Format. Präsenztermine finden in Frankfurt statt (Mindspace, Neue Mainzer Straße 66-68).

Auswahl und Rahmen

Acht Plätze. Wir wählen nach Pilotfähigkeit.

Was zählt
Ein Produkt, das es gibt. Ein konkreter Anwendungsfall mit benennbarem Bedarfsträger. Ein realistischer erster Pilotkunde. Ein Team, das die Präsenztermine wahrnehmen kann.
Beihilfe
Die Teilnahme gilt als De-minimis-Beihilfe. Vor der Teilnahmebestätigung holen wir von jedem Team eine Selbsterklärung zur wirtschaftlichen Tätigkeit und zu erhaltenen De-minimis-Beihilfen ein.
Vertraulichkeit
Bewerbungen sieht nur das Programmteam von Accelerator Frankfurt. Technische Details, die ihr nicht teilen wollt, lasst ihr weg. Für das Auswahlgespräch reicht der Anwendungsfall.

Wer dahinter steht

Accelerator Frankfurt, seit 2016.

Der erste private, unabhängige Accelerator in Frankfurt. 13 Programme, über 70 begleitete Start-ups, fünf Exits, über 100 Millionen Euro Folgefinanzierung. Heute mit Fokus auf Fintech, Cybersecurity und Defence Tech, gescoutet in Deutschland, Israel und Finnland.

Maria PennanenMitgründerin und Geschäftsführerin. Programmleitung.
Ram ShohamMitgründer. Director of Entrepreneurship, Frankfurt School of Finance & Management.

Für Mittelstand, Industrie und Mentoren

Der erste Kunde sitzt oft in Hessen.

Mittelständische Unternehmen und Industriepartner nehmen nicht als Teilnehmer teil, sondern als Gegenüber der Teams. Vier Rollen:

Pilotkunde oder PartnerEine neue Technologie früh und unter eigenen Bedingungen testen.
Mentorin oder MentorBeim Auftakt am 24.11.2026 und in den Sprints ein Team begleiten.
SpeakerEine Session zu Beschaffung, Lieferkette oder Innovationsprozess im eigenen Haus.
Gastgeber eines UnternehmensbesuchsDie Kohorte für einen halben Tag empfangen.

Interesse? Eine kurze Mail genügt: maria@acceleratorfrankfurt.com

Bewerbung

Zehn Fragen, eine nach der anderen.

Etwa 20 Minuten. Es beginnt mit eurer E-Mail-Adresse, danach kommen die Fragen zu Unternehmen, Produkt und Erstkunde. Kurze, konkrete Antworten reichen. Wir lesen jede Bewerbung und melden uns per E-Mail.

Bewerbung starten

Bewerbung bis 20. November 2026

Vertraulichkeit: Bewerbungen sieht nur das Programmteam von Accelerator Frankfurt. Technische Details, die ihr nicht teilen wollt, lasst ihr weg.